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Der folgende Text ist eine Bildbeschreibung des Werkes Enthüllung von Hans-Werner Sahm, geschrieben aufgrund einer Kusntfacharbeit und auf Geheis einer guten Freundin.

Danke an Hans-Werner Sahm für dieses schöne Bild und danke an www.Corvus.de

Enthüllung
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Im oberen Bildteil ist eine Wildwasserlandschaft mit vereinzelten Felsblöcken und Wasserfällen die sich zuerst in einem Plateau vereinen, bevor sie zusammen, als geballte Wassermasse in einen gemeinsamen Abgrund stürzen, dargestellt. Doch der Fall ,des Wasserstroms und der schäumenden Wogen, wird mittig in zwei gerissen, von einander separiert und durch einen Felsrand auf jeder Seite in die Tiefe geleitet. Durch die Macht des Sturzes zu einem feinen Stoff verwoben, gleitet der sanft, himmelblau schillernde Samt als einzelne wallende Stoffbahn gen Erdboden. Durch eine unsichtbare Zurrschnur (zum Festzurren des Vorhangs und der Bündelung des Selbigen) an die jeweilige Felswand gezogen, aber nach unten hin der eigenen freien Entfaltung überlassen, umrahmt es einen Blick auf eine, von einer untergehenden Sonne bestrahlten, Canyonlandschaft, die durch ,Termitenhügelgleichen, Gebrigskonvoys besäumt ist. Eingebettet in die Dunkelheit der Dämmerung, durchfließt ein tiefblauer Fluss, um eine Landzunge gekrümmt, langsam und bedächtig das felserne Tal.
Im Vordergrund, ein Ausschnitt einer saftig grünen, teilweise mit Festeisschollen bedeckte, Sumpflandschaft, angeschnitten durch eine kleine Stelle festen Landes auf dem ein blätterloser Baum trohnt und neben sich ein kleines Menschenzelt duldet. Beide scheinen gemeinsam den Sonnenuntergang zu geniesen, deren Ausstrahlung einer Supernova sondergleichen, ähnelt, die mit ihrem weich glühenden Licht die umliegenden Himmelskörper und ihre weiten Felder besprengt.
Insofern man den brausenden Wasserfall im oberen Teil des Bildes ausser Acht lässt, so entsteht der Eindruck eines Fenster, mit Blick auf die vor, diesem Fenster liegende Landschaft und den Sonnenuntergang.
Mir gefällts. Die zweisame Einsamkeit des Baums und des Menschenzelts fand Anklang in meinem Hirn, da ich in diesem Bildausschnitt eine Adaption zum täglichen Leben in der Großstadt sehe. Jeder Mensch, möge er sich noch so in der Gesellschaft andrer Menschen sonnen, ist dennoch einsam in dieser, uns täglich umgebenden Menschenmasse.
Der Vorhang ermöglicht auch dem Betrachter, auf symbolische Art, den Vorhang zu diesem Bilde zu verschließen, wenn er sich verschließen möchte.



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