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Hier werden diverse Gedichte aufgelistet, bei Kritik bitte in der Mail den Titel angeben, damit ich weiß worums geht.

Das Ion
...............
Gebrochen und Zerstört.
umgeben von gedachter Perfektion.
Gebrochen und Allein.
In mitten täglicher Perversion.
Gebrochen und Verstört,
von Schöhnheit, Bild der Illusion.
Eher als erhofft
kommt der Tod in gewohnter Version.
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Fortschritt
................
Gesenkter Blick.
Schleichender Gang.
Musik im Kopf.
Die Wand entlang.
Musik ist nicht allein,
allein im Gedankengang.
Der Blick nach vorn
ein andrer Rang.
Erhebe deinen Blick
Erfülle deinen Drang,
nach dem
was lange zeit vorher verklang.
.................
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Barbiturat
.................
Bin zu müde um zu leiden,
zu müde umzu wiedersprechen,
viel zu müde um zu gehn,
zu müde um die scheiße wieder raus zu brechen.
Ich bleib einfach nur hier liegen,
mit den augen fest geschlossen,
warte ich bis das licht entgültig wird versiegen,
und mich die dunkelheit total umflossen.
.................
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Fragen an Dich
.................
Ist es die verstrichene Zeit,
die meine Schritte zu dir lenkt?
Ist es die gewachsene Einsamkeit,
die meine Hand auf deine warme Wange senkt?
Ist es die Sucht nach Zweisamkeit,
die meinen Arm um deine Hüfte schwängt?
Ist es der Wunsch nach Ewigkeit,
der meine Lippen auf die Deinen drängt?
Ist es das Verlangen nach Zärtlichkeit,
das mich in deiner Nähe so befängt?
Ist es die Liebe zu deiner Persönlichkeit,
der Grund, warum sich mein Verstand in deiner Nähe kurzer Hand erhängt?

Und warum,
stehe ich hier in meinem Zimmer?
Allein.
Und warum,
fließen meine Tränen?
Warum bist du nicht hier?
Warum bist du nicht mein?
.................
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Herbst
.................
Viel verschwenderisch,
euren Samen verstreut,
in aller Herrgotts Winde.

Göttlich Gönnerhaft,
frei und unbetreut,
was verantwortungslos Gesinde.

Gar Gedankenfrei,
was die Brut bedeut,
mitleidslose Rinde.

Erkaltender Erdenhord
karg, doch neu bestreut
der Zukunft bandent Binde.
.................
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Dialoga
.................
Gedeckter Gewirr
Lügengeflechts
Netz von Versprechen
Dampfgewölk der Worte
Feigheit des Mutes
Präsentiert auf ewig scheinendem
Silberbesteck,
vollendet die Pracht,
Gedeckter Gewirr.

Worte,
paketpapierverhüllt,
Schleifen,
zieren das Verstricken,
in unhaltbarer
Worte.

Sinnlosigkeit,
keuchendem Atems,
platzt hervor,
tippender Schrift.
Längerer Moment,
kürzerer Gedanke.
Regiert den Satz,
Sinnlosigkeit.

Wirre,
Gedankenfreier Sprach,
Wort Sätze.
Hohler Atemsdampf,
prächtiger,
Wirre.
.................
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.................
schöne Nähe
.................
Entfernung ist der Freund der Schönen.
Das was groß ist, wird kleiner, verheimlicht das Detail.
Das was grob ist wird feiner, verschönert durch Ungenauigkeit.
Nähe ist der Feind der Schönen.

Nähe ist der Freund der Schönen.
Das was klein ist, wird größer, offenbart das Detail.
Das was fein ist, wird gröber, entstellt durch Genauigkeit.
Entfernung ist der Feind der Schönen.

Mein Kind, kleines Kind.
Bist du einer von den Schönen?
Einer, der die Entfernung sucht,
um schön zu sein?

Kind, mein kleines Kind.
Bist du einer von den Schönen?
Einer, der die Nähe braucht,
um schön zu sein?

Kind, kleines, mein Kind.
Sei einer von den Schönen.
Einer, der nahe die Entfernung nutzt,
um schön zu sein.


Kleines Kind, Kind, mein.
Sei einer von den Schönen.
Einer, der entfernt die Nähe nutzt,
um schön zu sein.

Sei schön, mein Kind.
.................
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Gray
.................
Ich habe ein Lachen gefunden.
Es erfüllt mir meinen ganzen Raum.
Es erfüllt mir mein ganzes Herz.
Ich fühle ein Lachen in mir.
Ich sehe ein Lachen direkt vor mir.
Es ist das Lachen eines namenlosen Engels,
durch zwei schwarze Rahmen,
gestützt von einer Hand.
Es ist das Reine.
Es ist das Feine.
Es ist das Wahre.
Es ist das Klare,
das sie zur Schönheit werden lässt.
.................
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Lebenstanz
.................
Wir tanzen blind.
Synchron wie die Räder einer Uhr,
ein Schritt hinter den nächsten,
einen vor den anderen.
Wie gern würde ich dich jetzt in meinen Armen halten.
Aber du tanzt zu weit vorn,
nicht so dicht neben mir.
Meine Partnerin, im Gleichschritt mit mir,
trägt ein kunterbuntes Kleid,
und ein lachendes Gesicht.
Hinter ihren Augen sehe ich den Neid,
sie will es nicht,
ich will nur dich.

Masken mit lachenden Lippen,
lachenden Augen und Löchern zum Atmen.
Sie verdecken mir die Sicht,
auf das deine, und auch ihr Gesicht.
Alle Gesichter,
verzogen zu Grimassen,
sind verschlossen,
und auch meins,
blickt fröhlich drein,
und ist unten drunter so verdrossen,
von all den Schritten,
von jedem Ringelrein.

Jede Drehung wird zum Versuch
zu einem Haschen,
aber schaff ichs doch nie,
sie beim Riemen einmal nur zu fassen.
Ihnen die Masken ab zu reißen.
Aber der Abstand ist zu weit,
fehlt vielleicht nur ein zwei Finger breit.
Nachbarin, leihst du mir ein paar Finger deiner,
es ist doch für einen guten Zweck,
ich will euch doch befreien
Ich befrei euch von diesem Dreck.
Halt nur still und tu kein Mucks,
gleich ist sie ab,
entledige dich diesen Drucks.

Die Schönheit ist jetzt futsch,
ach Kindchen, was hast du nur getan.
Nur ein kurzer Rutsch,
und die Maske war hinan.
Jetzt siehst du das
was du doch sehen wolltest,
musst schmerzlich sehen
das es doch kein Gold ist.
Es ist das blanke Sein,
es ist das Leben, ganz so rein.
Es ist hässlich, auf den ersten Blick,
aber sieh nur weiter, tiefer noch hinein.
Es ist die Schönheit, die gute, wahre,
die du dort findest, das Offenbarte.
.................
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Die Blume
.................
Aus Traurigkeit wachsen Sprößlinge der Freude.
Einsamkeit ist die Wurzel,
ein Lächeln der Stängel,
viele Blicke die Blätter,
du die Blüte.

Gieß diese Blume,
ertränke sie nicht.
Gönne ihr Sonne,
versage ihr nicht den Schatten.
Stell sie raus, damit sie atmen kann,
aber hole sie wieder rein, wenn es zu kalt wird.
Gib ihr Dünger, wenn es notwendig ist.
Schenke ihr neue Erde wenn sie groß wird.
Gib ihr Zeit.
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