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Es stand einmal ein Turm mitten auf einer großen grünen Wiesen, die von Blumen überseht war. Aber der Turm sah gar nicht so freundlich aus. Er war schwarz und hoch und kalt.
Niemand wusste warum er da stand und was in ihm war, denn er hatte keine Tür. Aber die Leute wussten, das dort jemand wohnen musste. Denn Jeden Abend schien durch ein kleines Fenster ganz oben in der Spitze des Turms ein Lichtchen.
Nun erzählten sich die Leute die schauerlichsten Märchen, über ein hässliches Monster das sich versteckte oder auch über einen finsteren Grafen, der seit Jahrzehnten dort eingesperrt war.
Aber wie Kinder nun mal so sind, waren auch die Kinder des Dorfes, seehr sehr neugierig. Und so kam es das sie zu dem Turm gingen und nach einer Tür suchten. Doch sie fanden nichts und wollten schon wieder umkehren. Aber ein kleines Mädchen mit roten Zöpfchen wollte noch nicht gehen. Es wollte solange suchen bis es Einlass in den Turm bekam. Also ließen die anderen es am Turm zurück.
Nun wurde es aber Nacht, und das kleine Mädchen, fürchtete sich allein zurück zu gehen. Es fing an bitterlich zu weinen, denn es wollte die Nacht nicht auf der Wiese verbringen müssen. Da bemerkte es den Schein im obersten Fenster des Turms.
Und es blickte hinauf, solange bis ihm der Hals weh tat. Es rief noch "Hey da oben, kannst du mich herein lassen, ich friere so sehr!" Aber es tat sich nichts. Also wandte es seinen Blick vom Fenster ab und setzte sich mit dem Rücken an die Turmwand.
Es saß dort eine Weile und zitterte wegen der Kälte und auch aus Angst. Einmal blickte es nach oben in den Sternenhimmel und flehte zu den Sternen, sie mögen ihr doch helfen, aber die Sterne glitzerten nur leise vor sich hin.
Sie saß nun dort, blickt wieder nach oben, und sah das das Fenster immer noch hell erleuchtet war. Da packte sie die Wut und sie nahm einen Stein und warf ihn so fest sie konnte gegen das Fenster. Es war ein Wunder das der Stein oben ankam, denn der Turm war hoch. Doch der Stein schlug gegen das Fenster und erzeugte ein Klirren.
Es folgte aber keine Reaktion, sodass das kleine Mädchen noch wütender wurde und sich viele Steine nahm und sie solange gegen das Fenster prasseln lies bis sie keine Kraft mehr in den Armen hatte.
Mit dem letzten Stein zersprang das Fenster, das Licht des Raumes quoll förmlich durch die kleine Öffnung im Stein. Es war ein weißes helles Licht und inmitten dieses Lichtes war ein Mittelpunkt der so golden wie die Sonne leuchtete.
Dieser goldene Schein schwebte aus dem Turm heraus, hielt kurz inne und sank dann langsam zu Boden. Als die ersten Lichtstrahlen die Haut des Mädchen berührten, schreckte es zurück. Aber als es merkte, das die Strahlen ganz warm waren, sogar weich waren sie, staunte sie nur und wagte kein Wort zu sagen.
Als das Licht zu Boden sank, stand ein in Licht gekleideter Junge ihres Alters vor ihr und schenkte ihr ein warmherziges schönes Lächeln. Er ging auf sie zu und reichte ihr seine Hand.
Er sprach "Ich danke dir, Mädchen, du hast mich befreit. Ich war schon so lange dort oben eingesperrt, solange von der Welt getrennt. Ich bin der Sohn der Sonne und des Mondes und ich möchte dir danken."
Sie gab ihm ohne zu zögern ihre Hand und ging einen Schritt auf ihn zu. Da spürte sie wie sie den Erdboden verließen und gen Nachthimmel stiegen. Sie fühlte keine Furcht mehr, nur noch die Wärme der Sonne und das Lächeln des Mondes.
Sie flogen zusammen in den Sternenhimmel und verschwanden als zwei leuchtende Punkte in der Ferne der Nacht. Und jede Nacht kann man sie aufs neue sehen. Dort oben, am Sternenhimmel.



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