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Das ist nur eine kurze Geschichte. Ne "Gute Nacht"-Geschichte, um ehrlich zu sein. Ich hab dabei kein großartiges Konzept verfolgt, nur einfach mal drauf los geschrieben. Wer versuchen will, die Geschichte zu interpretieren, bitte schön und viel Erfolg und Glück.
Vll mach ich mehr Geschichten über den kleinen Kater Muff, mal sehn.
Jetzt der Text:

Geigenspiel
(Junia gewidmet - Ich wünsch dir eine gute Nacht)

Es war einmal ein kleiner Kater, den alle Leute Muff nannten. Denn sein Fell war so wuschelig und flauschig wie die Muffs der reichen Frauen aus der Stadt.
Kater Muff war noch jung und neugierig. Er liebte es die Welt rund um den Hof auf dem er lebte, zu entdecken. Da gab es so viele Orte, soviele Tiere, soviele Dinge, die er noch nicht kannte. Jeder Tag war ein neues Abenteuer für ihn, er erforschte die Welt die ihn umgab Schritt für Schritt.
Dabei lief er einmal den Bach entlang, in dem das klare saubere Wasser zur Viehtränke floß. Er spielte auch gern mit den Schmetterlingen fangen oder ging zum Teich, die Fröschlein zu ärgern.
Aber es gab auch Tage an denen er einfach mitten auf dem Hof in der warmen Sonne lag und träumte.
Doch einmal lief er durch das hohe Gras der nahe liegenden Weidewiese. Das Gras war sooo hoch, das der kleine Kater gänzlich darin verschwand. Er musste mit seinen kleinen Tatzen und Beinchen weit in die Höhe springen um über die Halme hinwegsehen zu können.
So streunte er neugierig durch die sich biegenden Gräser und Blumen. Immer voran und ohne Orientierung.
Irgendwann merkte er das er sich verlaufen hatte und bekam furchtbare Angst, er könnte nicht mehr nach hause finden. Der kleine Kater Muff weinte. Er weinte zum ersten mal in seinem Leben. Die Tränen floßen so bitterlich über seine kleinen Wangen und sein Näschen entlang.
Da hörte er die wundervolle Melodie einer kleinen Geige. Er öffnete seine Äuglein, trocknete sie und sah vor sich eine Grille auf einem Stein stehen und auf ihrer Holzspangeige spielen.
Das gefiehl dem Kater und ganz schnell war die Angst vergessen, denn nun lauschte er dem heiteren Spiel der Grille. Sie fidelte. Er lauschte und wippte ein wenig mit dem Kopf zur Musik.
Der kleine Kater war glücklich und vergass seine Sorgen. Als er spürte wie die vertraute Wärme der Sonne auf seinem Fell tanzen, schloss er seine Augen, um diesen Moment zu geniesen und die Harmonie voll aus zu kosten.
Aber dann hörte die Musik auf. Die Wärme blieb.
Kater Muff spürte ein sachtes Stubbsen an seinem Kopf. Er blinzelte kurz gegen die Sonne. Das Gras war verschwunden. Die Grille auf dem Stein auch. Jetzt war da der Hof und sein Bruder, der auf seinem Kopf herumtatzte. Muff fragte seinen Bruder "Wo ist die Grille?" Der lachte ihn nur an und meinte "Du hast geträumt Muff, nur geträumt."



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